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Das Problemfriesenpferd ???

 

Hier gilt es besonders das berühmte Umfeld ganz selbstkritisch zu prüfen, bevor man an das Friesenpferd geht ! In den meisten Fällen ist der Mensch und seltener das  Friesenpferd der Übeltäter !!! Auch eine Überprüfung seiner Vergangenheit erbringt oft die so wichtige Beantwortung auf das Verhalten. Insofern kann man auch nicht von Problemlösungen sprechen, sondern nur von Hilfen beim Arbeiten.

 

Das Scheuen

Für viel Abwechslung sorgen, viel sehen und hören lassen. Bodenarbeit im akuten Fall: Volten nach verschiedenen Richtungen, stark vorwärts treibende Hilfen (kein Druck auf das Gebiss), deutlich an die Hilfen stellen - das Friesenpferd nicht mit Gewalt vorwärts zwingen- man verliert.

Das Kleben

Konsequentes. aber ruhiges Vorwärtsreiten oder- führen, Belohnung im Ansatz klare Unterscheidung zwischen geh und steh, dies braucht in der Regel viel Übung.



Das Beißen/Knabbern

Lippen, Maul und Nüstern häufig berühren, leichter Ruck am Halfter, ruhig aber sicher handeln, im schwierigen Fall mit einem Helfer von zwei Seiten führen. Das Friesenpferd muss das Wort NEIN kennen.



Das Losstürmen

Bodenarbeit am Strick, auch auf der Weide, Rückwärtsrichten, Stehen, führen, öfter mal auf die Weide gehen und Halfter drauf und wieder runter, Belohnen beim stehen bleiben.


Das Buckeln

Futterration prüfen, Training anpassen, Bodenarbeit, Ausrüstung prüfen, im akuten Fall das Friesenpferd in eine Biegung bringen und vorwärts reiten, Gegebenfalls das Friesenpferd durch TA oder Osteopath durchchecken lassen.



Nicht einfangen lassen/Weglaufen

Zunächst alle anderen Friesenpferde holen, so das das Friesenpferd selber entscheiden kann, was wichtiger ist. Kopf ins Halfter und bei den anderen sein oder alleine bleiben. Loben und zeit zum Nachdenken geben.



Nicht anbinden lassen

Gefährliche Unart, erfordert viel Geduld meistens gehört die Korrektur in die Hände eines Profis. Oft liegt es daran, dass das Friesenpferd sich unwohl am Anbinder fühlt. Sichteinschränkungen sind oft das eigentliche Problem.



Die Kopfscheuheit

Gesundheitliche Probleme ausschließen. Das Friesenpferd mit langsamen ruhigen Bewegungen an Berührungen gewöhnen, Druck vermeiden. Viel Loben. Bestrafung ganz unterlassen/ignorieren.

Das Zackeln

Ausrüstung prüfen, Gesundheitliche Probleme vor allen Dingen mit dem Gebiss ausschließen, klare Hilfen zum Nachgeben, Paraden oder vorwärtstreibende Hilfen zum Traben, locker und entlastend sitzen.



Das Ausschlagen mit den Hinterbeinen

Schwer abzustellen, besser als Ferndiagnose einen Fachmann zur Rate ziehen.



Das Steigen

Gesundheitliche Probleme ausschließen, Bodenarbeit, Vertrauen aufbauen, aber selbst für den Fachmann nur schwer zu lösen und immer gefährlich im akuten Fall das Friesepferd in Bewegung halten, vorwärts und Volten reiten.



Das Durchgehen

Futterration prüfen, Training anpassen, die Hilfen deutlich machen, gesundheitliche Problem ausschließen keine Rennstrecken etablieren, im akuten Fall versuchen, das Friesenpferd auf einen Zirkel zu bringen und diesen dann langsam verkleinern. Im Gelände viel Schritt reiten und Scheufrei-Training.

 

Das Schweif schlagen

 

Nur schwer zu korrigieren, Ausrüstung prüfen, Massage vor allem den Reitunterricht intensivieren

 

Diese Liste zeigt kurz gefasst Beispiele auf, ungeübte Reiter oder Friesenbesitzer sollten in jedem Fall vor einer Korrektur den Tierarzt und eines / -r  Friesenfachmann / -frau zu Rate ziehen.